Berichte

Kirchgemeindeversammlung der Evangelischen Kirche Teufen vom 8. Dezember 2019

Marion Schmidgall, Präsidentin der Evangelischen Kirchgemeinde, eröffnete die Kirchgemeindeversammlung mit Gedanken zum Themenkreis: Soll in der Präambel der Kantonsverfassung Gott erwähnt werden oder nicht?

Einige werden sich bei dieser Fragestellung an die anlässlich der letzten Verfassungstotalrevision vor über 25 Jahren ausführlich geführten Diskussionen zum selben Thema erinnern, wo erstmals, ähnlich wie bei der Bundesverfassung, eine Präambel mit Bezug auf Gott in die Kantonsverfassung eingefügt wurde. Marion Schmidgall jedenfalls freut sich, wenn im Frühjahr 2020 der Vorschlag der Verfassungskommission für eine Präambel bekanntgegeben wird, die danach in breiten Kreisen diskutiert werden darf.

Die Evangelische Kirche freut sich, mit Brigitte Heule eine diakonische Mitarbeiterin gefunden und angestellt zu haben, die sich ihren eigenen Angaben zufolge rasch und gut in Teufen eingelebt hat und die am Gottesdienst ihren Wunschweihnachtsbaum präsentierte. Es ist ein kleiner Tannenbaum, der nicht nur mit Kugeln geschmückt werden will, sondern dem auch Wünsche für die Gemeinschaft der Kirche Teufen anvertraut werden dürfen. Noch sind solche nur zaghaft eingegangen, aber viele Gottesdienstbesucher sind mit Wunschzettelchen nach Hause gegangen, die möglicherweise dem Bäumchen anvertraut werden. Marion Schmidgall informierte zudem die Kirchgemeindemitglieder über die bevorstehenden Rücktritte von Hans Heierli als Präsident der Geschäftsprüfungskommission sowie von Marc Zehnder, Hansueli Sutter und Aline Auer als Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft. Sie hofft, der Kirchgemeindeversammlung vom 5. Mai 2020 neue Kandidaten und Kandidatinnen vorstellen zu dürfen, welche die Zurücktretenden zu ersetzen bereit sind.

Im Haupttraktandum „Budget 2020“ orientierte Kassier Hansueli Sutter schliesslich über die von ihm und der Kirchenvorsteherschaft gestützt auf die Jahresrechnung 2018, das Budget 2019, das voraussichtliche Ergebnis des in Bälde zu Ende gehenden Geschäftsjahres sowie auf die von der Steuerverwaltung prognostizierten Steuereinnahmen errechneten Zahlen. Dem für 2020 budgetierten Ertrag von CHF 1'598'200.- steht ein Aufwand von CHF 1'557’244.- gegenüber, was zu einem Ertragsüberschuss von CHF 40'956.- führt. Die unerwartet tiefen Steuereinnahmen im Jahr 2018, auf welche der Kassier bedauerlicherweise hinweisen musste, führten zu intensiven Sparbemühungen. So konnten beim Liegenschaftsunterhalt, bei Drucksachen und Inseraten sowie bei den Beiträgen an die Landeskirche ins Gewicht fallende Einsparungen getroffen werden. Einzig die Besoldungen und Entschädigungen sind um etwa CHF 30'000.- höher eingestuft als im Budget 2019; dies auf Grund von lohnmässigen Stufenanpassungen, der damit verbundenen höheren Sozialkosten sowie der ganzjährigen 40 %igen Anstellung einer diakonischen Mitarbeiterin. Die Stimmberechtigten genehmigten das vorgelegte Budget 2020 einstimmig.


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