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Freudiges Erwarten oder "Wie lang goht’s no?"

Sonntag, 10. Dezember 2017

Der Gottesdienst zum zweiten Advent wurde von den Pfarrerinnen Andrea Anker und Verena Hubmann unter das Motto: Freudiges Erwarten oder ‚Wie lang goht’s no?’ gestellt.

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Das Streicherensemble der Musikschule Appenzeller Mittelland unter Leitung von Christine Krieger eröffnete die Feierstunde zum zweiten Advent, an der Orgel begleitet von Wilfried Schnetzler. Mit grossem Eifer, Einsatz und mit bereits hohem Können waren die jungen Musikerinnen und Musiker am Werk. Auch während des Gottesdienstes überzeugten und erfreuten sie die Anwesenden mehrmals mit ihren musikalischen Einlagen.

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Speziell an die jüngsten Gottesdienstbesucherinnen und –besucher adressiert war die von Andrea Anker gestellte Frage: Weshalb gibt es Adventskerzen? Die Antwort darauf erstaunte bestimmt die Jüngsten, verblüffte aber auch die Älteren. Der in Hamburg in ärmlichen Verhältnissen geborene Johann Hinrich Wichern, war im 19. Jahrhundert Gehilfe in einem Schülerinternat und später Armenpfarrer an seinem Geburtsort. Um die Antwort seiner Zöglinge auf die, sich täglich wiederholende und ihm vermutlich deshalb lästig erscheinende Frage: Wie lang goht’s no’ insbesondere in der Weihnachtszeit sichtbar zu machen, versah er am 1. Dezember einen Kranz mit 24 Kerzen, für die Werktage mit kleinen roten und für die Sonntage mit vier dicken weissen. J.H. Wichern gilt seit jener Zeit als ‚Erfinder’ der Adventskerzen und vielleicht sogar des Adventskranzes.

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Um das Thema ‚Warten’ drehte sich, wie eingangs erwähnt, die vorab an die erwachsenen Gottesdienstbesucher gerichteten Worte der Pfarrerinnen Andrea Anker und Verena Hubmann. Gerade in der Adventszeit wird es besonders aktuell. Wir alle warten auf Veränderungen und auf Neues, aber oft kommen beide anders als erwartet, nämlich klein und unscheinbar, so dass wir sie allenfalls nicht erkennen. Und nicht immer sind Neuerungen erfreulich und harmonisch. Es ist eine stete Herausforderung, sich mit dem Wort des Propheten Jesaja auseinanderzusetzen: „Seht, ich schaffe Neues, schon sprosst es. Erkennt ihr es nicht?“ Ist zur Zeit der Geburt Jesu seine Bedeutung erkannt worden? Und erkennen wir sie heute? Mit diesen Gedanken zum Thema ‚Warten’ entliessen die Pfarrerinnen die Gottesdienstbesucher zum Ausklang der Feierstunde ins Kirchgemeindehaus Hörli bzw. zur Budget-Kirchgemeindeversammlung.

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In diesem kurzen Rückblick am Schluss erwähnt, aber eigentlich im Mittelpunkt des Gottesdienstes, standen die feierlichen Taufen von Céline Nina Geiser und Nyah Rosa Navina Zehnder. Von guten Wünschen und Fürbitten seitens der Gross- und sogar Urgrosseltern bzw. der Paten begleitet, wurden sie durch die Taufe in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen.

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